Verfahrens- und Wettbewerbsbetreuung für die öffentliche Hand

Zukunft gestalten – Wettbewerbe und Vergaben aus einer Hand steuern.

CPM ist Ihr verlässlicher Partner für klassische und innovative Vergabeverfahren – wir steuern Ihre Projekte strukturiert, transparent und effizient bis zum erfolgreichen Abschluss.

Ganzheitliche Beratung

Ihr Partner für rechtssichere Vergabeverfahren in der öffentlichen Hand

Die Durchführung von Vergabeverfahren, insbesondere für Planungs-, Ingenieur- und Bauleistungen, erfordert Präzision, methodische Klarheit und Erfahrung.

Wir übernehmen die komplette Verfahrensbetreuung für Sie – von der Auswahl des passenden Vergabeverfahrens (z. B. VgV, UVgO, RPW, VOB/A) über die Erstellung der Vergabeunterlagen bis hin zur Moderation von Jurysitzungen und der Ableitung fundierter Vergabeempfehlungen.

So schonen Sie Ihre internen Ressourcen, sichern die Qualität des Verfahrens und schaffen Vertrauen bei allen Beteiligten – effizient, transparent und rechtssicher.

Beratung im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb und RPW-Verfahren über alle Projektphasen

Leistungen innerhalb der Verfahrens- und Wettbewerbsbetreuung für die öffentliche Hand:

  • Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§ 17 VgV)
    für gezielte Auswahl qualifizierter Bieter

  • Offenes Verfahren (§ 15 VgV)
    für maximale Transparenz und Wettbewerb

  • Planen und Bauen Verfahren nach VOB/A
    effizient, praxisnah, rechtssicher

  • Planungswettbewerbe nach RPW 2013
    kreative Lösungen durch strukturiertes Juryverfahren

Unsere Leistungen im Detail

Das Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV ist besonders geeignet für komplexe öffentliche Aufträge. Der integrierte Teilnahmewettbewerb ermöglicht es, gezielt eine Auswahl qualifizierter Bieter zu treffen und die Angebotsphase effizient zu steuern.

Ihr Nutzen:

  • Gezielte Bieterauswahl: Nur geeignete Anbieter werden zur Angebotsabgabe eingeladen.
  • Flexibilität und Dialog: In der strukturierten Verhandlungsphase können technische Details, Leistungsumfang und Kosten gemeinsam abgestimmt werden.
  • Transparenz und Fairness: Das Verfahren folgt klar definierten Zuschlagskriterien, wodurch eine nachvollziehbare und rechtssichere Vergabe gewährleistet ist.
  • Passgenaue Lösungen: Insbesondere bei anspruchsvollen oder innovativen Projekten werden optimale Ergebnisse erzielt.

Das Verfahren endet mit der Zuschlagserteilung auf Basis der definierten Kriterien – transparent, wirtschaftlich und rechtssicher.

Das offene Verfahren ist ein klassisches, transparentes Vergabeverfahren, das sich ideal für öffentliche Aufträge eignet, bei denen keine gesonderten Verhandlungen erforderlich sind. Es richtet sich an alle interessierten Unternehmen und ermöglicht eine breite Beteiligung.

Ihr Nutzen:

  • Breite Marktteilnahme: Alle potenziellen Bieter können ihr Angebot einreichen, wodurch Wettbewerb und Markttransparenz gefördert werden.
  • Effizienz und Terminvorteil: Durch den Entfall eines Teilnahmewettbewerbs wird die Angebotsphase beschleunigt – ideal für standardisierte Leistungen mit klar definiertem Leistungsbild.
  • Transparenz und Fairness: Angebote werden nach klaren Zuschlagskriterien geprüft, wobei Preis, Qualität und Eignung der Bieter im Fokus stehen. Aufklärung erfolgt ausschließlich zu Angebot oder Eignung, Verhandlungen sind nicht zulässig.
  • Sichere Vergabe: Der Zuschlag erfolgt an das wirtschaftlichste Angebot – nachvollziehbar, rechtssicher und effizient.

Das „Planen und Bauen“-Verfahren nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A) vereint Planung und Ausführung in einem integrierten Vertragsmodell. Es richtet sich insbesondere an öffentliche Auftraggeber, die Wert auf Effizienz, Termin- und Kostensicherheit legen.

Im Verfahren werden mehrere Planungsentwürfe bewertet, während gleichzeitig ein verbindlicher Gesamtpauschalfestpreis und eine klare Terminschiene definiert werden. Eine strukturierte Verhandlungsphase ermöglicht die präzise Abstimmung von Planungsdetails und Kosten – noch bevor das finale Angebot vorliegt.

Das Ergebnis ist ein zuschlagsfähiges Angebot des Generalübernehmers, das eine wirtschaftliche, termingerechte und technisch hochwertige Umsetzung sicherstellt. Damit bietet das Verfahren eine transparente, verlässliche und zukunftsorientierte Grundlage für öffentliche Bauvorhaben mit komplexen Anforderungen.

Das RPW-Verfahren (Richtlinien für Planungswettbewerbe) schafft Transparenz, Fairness und Qualität in der Auswahl von Planungsleistungen. Es basiert auf einem von der Architektenkammer entwickelten, bewährten Regelwerk und wird insbesondere von öffentlichen Auftraggebern genutzt, die höchste Ansprüche an Planungsqualität und Nachvollziehbarkeit stellen.

Durch klare Bewertungsmaßstäbe, strenge Anonymität und ein unabhängiges Preisgericht wird sichergestellt, dass allein die planerische Qualität entscheidet. Kostenaspekte oder Angebotsdetails bleiben bewusst außen vor – das Verfahren konzentriert sich vollständig auf den Entwurf und seine architektonische und städtebauliche Qualität.

Der Wettbewerb erfolgt in enger Abstimmung mit der Architektenkammer, die den Ablauf prüft und freigibt. Diese Struktur schafft Vertrauen, gewährleistet Chancengleichheit und liefert Auftraggebern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Vergabe anspruchsvoller Planungsleistungen.

Experteninterviews

Im Gespräch mit Branchenexperten zu Vergabeverfahren

Erfahren Sie in unseren Interviews, wie präzise Betreuung und enge Zusammenarbeit Architektenwettbewerbe zum Erfolg führen. Jetzt Interviews lesen!

Kristina Oldenburg über Kommunikation und Mediation im Wettbewerbswesen

Andreas Hofer über Innovationen in Architektenwettbewerben

Vandana Shah über Wettbewerbe als kreative Chance